Keramikuhr
Die Keramikuhr hat nichts mit dem Geschirr aus unseren Küchen zu tun.

Fossil
Fossil Damenuhr CE1107 FB-01 Ceramic mit weißem Zifferblatt und Keramikarmband

Emporio Armani
Emporio Armani Uhr AR1499 Luigi Ceramica aus weißer Keramik

Lotus
Lotus Damenuhr L15931/2 Ceramic weiß

Emporio Armani
Emporio Armani Damenuhr AR1436 Keramik weiß

Emporio Armani
Emporio Armani Herrenuhr AR1403 Keramik weiß, 2 Jahre Herstellergarantie, authentisch

Fossil
Fossil Damenuhr CE1047 Keramik blau und glänzender Edelstahl

Festina
Festina Herrenuhr F16532/1 Ceramic mit weißem Armband
Die Keramikuhr: ein High-Tech-Werkstoff am Handgelenk
Die Keramikuhr hat nichts mit dem Geschirr aus unseren Küchen zu tun. Es handelt sich um eine technische Keramik, hergestellt durch Sintern von verdichtetem Zirkoniumdioxid-Pulver (Zirkonoxid), das anschließend bei über 1.400 °C gebrannt, mit Diamant bearbeitet und poliert wird. Das Ergebnis ist ein Werkstoff von außergewöhnlicher Härte, etwa 1.200 Vickers, also nahezu siebenmal so hart wie Edelstahl. Am Handgelenk bedeutet das konkret: Die Oberfläche verkratzt im täglichen Gebrauch kaum und behält ihren Glanz über Jahre.
Keramik, Stahl oder Titan: Was sie wirklich unterscheidet
Gegenüber Edelstahl punktet Keramik bei der Kratzfestigkeit und beim Tragekomfort: Sie nimmt schnell die Temperatur der Haut an und vermittelt nie das kalte Gefühl von Stahl am Morgen. Titan bleibt dagegen unschlagbar bei Leichtigkeit und Stoßfestigkeit, verkratzt aber leichter als Keramik. Der eigentliche Abwägungspunkt liegt daher hier: Keramik ist der Werkstoff für ein makelloses Erscheinungsbild über die Zeit (Farbe durchgehend in der Masse, keine Beschichtung, die abplatzt), dafür ist sie empfindlicher gegenüber heftigen Stößen. Eine Keramikuhr verkratzt nicht an einer Autotür, aber ein frontaler Aufprall auf eine harte Kante kann sie absplittern lassen, während Stahl lediglich eine Druckstelle davontragen würde.
Weiß oder Schwarz: Die Farbe reicht durch das gesamte Material
Die große Stärke der Uhrenkeramik liegt in einem unsichtbaren Detail: Die Farbe ist in der gesamten Materialstärke vorhanden, nicht nur an der Oberfläche. Eine weiße Keramikuhr bleibt auch bei einer Mikrokratzer reinweiß, anders als ein lackiertes oder beschichtetes Gehäuse, unter dem das Metall zum Vorschein käme. Dieselbe Logik gilt für schwarze Keramik, tief und seidenmatt, die sich im Gebrauch nie grau verfärbt. Deshalb behalten Keramikuhren ihr neuwertiges Aussehen weit länger als klassische vergoldete oder lackierte Oberflächen.
Pflege einer Keramikuhr
Die Pflege ist außergewöhnlich einfach: Keramik ist hypoallergen (sie löst keinerlei Hautreaktionen aus, ein echter Vorteil für empfindliche Haut) und undurchlässig für Kosmetika, Parfums und Schweiß, die beschichtete Metalle anlaufen lassen. Ein kurzes Abwischen mit einem feuchten Mikrofasertuch genügt, um ihren Glanz wiederherzustellen. Eine einzige Regel sollten Sie beachten: Schützen Sie sie vor direkten Stößen auf die Kanten und vermeiden Sie, dass sie auf Fliesen fällt. In ihrem Etui zwischen den Tragezeiten aufbewahrt, übersteht eine Keramikuhr die Jahre ohne eine einzige Spur.
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